Interview mit Blogger Patrick Hundt (101places, Healthy Habits) zum Thema Weltflucht (2017)

Maxi Braun: Was verbindest Du mit dem Begriff Eskapismus?
Patrick Hundt: Ehrlich gesagt musste ich den Begriff erst mal googlen. Dem Namen nach steckt ja das Wort Flucht darin und das klingt für mich negativ, weil es bedeutet, weg von etwas Schlechtem zu kommen.

Du bist 2012 für neun Monate auf Weltreise gegangen, war das auch eine Art von Flucht?
Ich hatte vorher eine Agentur für Online-Marketing gegründet, die Geschäftsführung habe ich mir 50:50 mit einer Freundin geteilt, ungefähr vier Jahre lang. Aber mit der Zeit gingen wir uns nur noch auf den Geist. Da war klar, dass das auf Dauer nicht so weitergehen konnte. Ich war damals flexibler als sie und daher derjenige, der gegangen ist. Ich wollte schon immer eine Weltreise machen, der Zeitpunkt passte und ich wollte auch eine neue Aufgabe finden. Die Reise selbst war keine Flucht, der Weggang aus dem Unternehmen schon.

Ist daraus dann der Reiseblog 101places entstanden?
Genau. Anfangs war das ein Blog für Friends & Family und mir war egal, wie groß das Projekt wird. Aber ich war alleine unterwegs und hatte viel Zeit. Irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr, mich regelmäßig hinzusetzen und etwas zu schreiben, was nur fünf Leute lesen. Aufgrund meiner Vorkenntnisse war es dann leicht, weil ich eine Ahnung hatte, wie man eine Website groß macht. Als die Weltreise zu Ende ging war absehbar, dass der Blog Erfolg haben und zu meinem neuen Projekt werden würde.

Du bist in Afrika, Südostasien, Amerika, Australien und Neuseeland gewesen. Hast Du Dich immer gut vorbereitet oder bist Du ins Blaue aufgebrochen?
Die Route der Weltreise stand relativ fest, sollte aber eigentlich nur ein halbes Jahr dauern…

Das ganze Interview ist auf trailer-ruhr.de  zu lesen.

Das Recht zu schreiben – Good Girls Revolt

Schreibmaschinen-Stakkato, auf Papier kritzelnde Bleistifte, klingelnde Telefone, klackernde Wählscheiben und Telexmaschinen: Schon die ersten Einstellungen von „Good Girls Revolt“ kreieren ein Gefühl wohliger Nostalgie aus einer Zeit, als Journalismus noch ein Handwerk und Recherche mehr als eine Wikipedia-Stippvisite war.

Die Sequenz zeigt die Redaktion der New Yorker Zeitschrift „News of the Week“ 1969. Draußen auf der Straße wird für den Frieden und gegen den Vietnamkrieg protestiert, Malcolm X und Martin Luther King sind bereits ermordet worden, die Schwarze Bürgerrechtsbewegung wehrt sich gegen die seit dem Civil Rights Act 1964 gesetzlich illegale Diskriminierung…

Zum vollständigen Text auf www.missy-magazine.de

 

Star Wars zum 40. Geburtstag

STAR WARS (1977):
Der Film, der Mythos, das Mysterium in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Es war einmal vor nach kosmischen Maßstäben gar nicht allzu langer Zeit, in dieser Galaxis, um genau zu sein in San Anselmo auf dem Planeten Erde, als der junge George Lucas einigen Auserwählten eine erste Rohfassung von STAR WARS zeigte. Mangels fertiger Special Effects hatte Lucas ersatzweise Schwarz-Weiß-Material von Luftkämpfen aus dem Zweiten Weltkrieg statt Actionszenen dazwischenmontiert.

Fast alle Anwesenden fanden den Rohschnitt miserabel. Nur Steven Spielberg soll, glaubt man der Legende, nach längerem Schweigen gesagt haben «I like it, George».  Zu Recht, wie uns die Geschichte der letzten 40 Jahre gelehrt hat. Kaum drei Monate nach dem offiziellen Kinostart von STAR WARS am 25. Mai 1977 hatte die Weltraumoper bereits über 100 Millionen Dollar eingespielt, bis Ende des Jahres waren es mehr als 195 Millionen Dollar an der Kasse. Die ZuschauerInnen standen Schlange, manchmal mehrere Blocks weit, der moderne Blockbuster war geboren…

Der vollständige Text ist erschienen in: Busch, Werner /  Bothmann, Nils (Hrsg.): Schüren Filmkalender 2017, Schüren Verlag 2016. Zur Bestellung: www.schueren-verlag.de

Marx und Minirock – Mina Ahadi in Bochum

Ein Kuschelkurs in Sachen Islam wird das hier nicht. Auf die Frage, ob ich fotografieren könne, erwidert Uwe Vorberg vom Bahnhof Langendreer, er müsse erst die beiden Personenschützer von Mina Ahadi informieren, damit es keine Probleme gibt. Als er in den Abend zum Thema „Frauenrechte und Islam“ einführt, bemerkt er angesichts des vollen Studios 108 trocken „Es scheint ein brennendes Thema zu sein“.

Um die 150 Menschen sind der Einladung des Bahnhof Langendreer und der Initiative Religionsfrei im Revier gefolgt, um die Exil-Iranerin und Menschenrechtsaktivistin sprechen zu hören. Sie sitzen auf dem Boden oder stehen hinter der letzten Stuhlreihe, bis zur Tür. Mina Ahadi ist Vorsitzende des 2007 gegründeten Zentralrats der Ex-Muslime, Begründerin eines Internationalen Komitees gegen Steinigung und eines gegen die Todesstrafe.

Ihre Biografie verleiht dem Gesagten besonderen Nachdruck. Sie erzählt, wie sie in einem iranischen Dorf aufwuchs und schon als Kind auf der Straße einen Tschador tragen musste, mit niemandem sprechen durfte, wenn sie von A nach B ging. Anders war es in der Großstadt Teheran, wo sie ihren atheistischen Großvater besuchte. Das Leben dort war voller Farben, Eis und Kinobesuche. In ihrem Dorf war es schwarz hinter dem Tschador, für Ahadi ein „mobiles Gefängnis“. Das war in den 1960er Jahren, noch unter Schah Mohammad Reza Pahlavi.

Ihr Körper wird mit der Pubertät zunehmend zu einem Problem. Das Einsetzen der Periode sei „ein schwarzer Tag für die Familie“ gewesen. Sie beginnt, die Religion und ihren Platz darin zu hinterfragen. Will einen Freund haben, den Tschador ablegen. Die Antwort auf alles lautet immer nur „Allah“. Sie hört auf zu beten, entwöhnt sich von den religiösen Riten. „Dafür wurde ich nicht gesteinigt. Im Dorf galt das als typische Phase von jungen Leuten“.

Später geht Ahadi zum Medizinstudium nach Täbris. Dort kann sie sich unbedeckt bewegen. Verboten bleibt die Lektüre von Marx und anderen kommunistischen Autoren. „Ich wollte aber Minirock tragen und Marx lesen“, stellt Ahadi energisch fest. Sie beteiligt sich als Teil der linken Bewegung an Demonstrationen gegen den Schah und muss ihr Studium abbrechen. Als Oppositionelle kämpft sie nach der sogenannten Islamischen Revolution 1979 gegen den religiösen Fundamentalismus Khomeinis.

Persönliches Schicksal

Wie oft mag Ahadi den nun folgenden Teil ihrer Geschichte erzählt haben? Ihre Stimme bricht kurz, um dann noch lauter, durchdringender zu werden. 1980 wird ihr Mann, während sie nicht zuhause ist, verhaftet, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ahadi ist da 24 Jahre alt, lebt noch eine Weile unter ständiger Angst in Teheran, flieht in den Westen des Landes, wo sie zehn Jahre lang als Partisanin kämpft.

Die Preisgabe ihres bewegenden Schicksals steht in Kontrast zu der harten Linie, die sie gegenüber Religionen insgesamt und dem Islam vertritt. Ihre Thesen sind so klar wie unversöhnlich: Frauenrechte sind mit Religionen unvereinbar. Die Scharia ist unmenschlich und ein Instrument für Zwangsheirat, Geschlechter-Apartheit und Ehrenmord. Der Zwang zu Hijab, Niqab, Tschador und Burka ist eine Menschenrechtsverletzung, ein Symbol für den politischen Islam und gehört in westlichen Ländern verboten. „Ich klage alle Religionen an die sagen, der Körper sei etwas Schmutziges“. Sie hofft dabei nicht auf die Unterstützung durch die Politik: „Parlamente und Regierungen sind kalt, aber jeder einzelne Mensch hat ein Herz“.

Das Publikum hat Ahadi auf ihrer Seite. Menschen, die aufgrund ihres Äußeren irgendeiner Religion zuzuordnen wären, sind nicht gekommen. In der anschließenden Diskussion gibt es dennoch Gegenstimmen. Eine Frau, die angibt, christlich sozialisiert und nun Atheistin zu sein, widerspricht Ahadis Forderung nach einem Kopftuch- und Moscheeneubau-Verbot. Sie argumentiert mit der Religionsfreiheit: wenn es Kirchen gibt, warum nicht auch Moscheen?

Ahadi widerspricht, es gäbe erstens genug Moscheen, ihr ginge es aber besonders um Prunkbauten wie die Ehrenfelder Moschee in Köln, die „größer als der Dom“ werden sollte und somit auch einen Machtanspruch des politischen Islam ausdrücke.

Auf die Burka-/Burkini-Verbots-Debatte will sie sich nicht einlassen, das sei ein anderes Thema. Für sie gibt es nur einen geringen Prozentsatz an Frauen, die sich freiwillig verhüllen. Bei der Mehrheit sei es ein Zwang, auch unbewusst durch die religiöse Indoktrinierung vermittelt. „Eine Burka in Europa zu tragen, soll das ein Menschenrecht sein?“.

So manche gläubige Muslima würde Ahadi da widersprechen, sich nicht als indoktriniert bezeichnen. Doch was würde ein Dialog bringen, wenn das religiöse Korsett von den Betroffenen nicht als solches empfunden wird? Ahadi fordert Frauen aktiv auf, den Schleier abzunehmen. Aber ist ihr unglaublicher und teuer bezahlter Mut ein Weg, den jede Frau gehen will und kann?

Harte Thesen ohne Hass

Von der AfD distanziert sich Ahadi scharf. Eine Einladung von Frauke Petry lehnte sie mit der Begründung ab, deren Partei vertrete wie ultrakonservative Islamverbände eine autoritäre, homophobe, sexistische, kurz: menschenfeindliche Position.

Der Konflikt zwischen ihrer Position und der von vielen linkspolitisch orientierten Menschen wird hier trotzdem deutlich. Sie hält den Umgang von Linken, Grünen und Intellektuellen mit dem Islam für zu sanft. Sie verharmlosten aus falsch verstandener Toleranz die Gefahren für eine freie Gesellschaft und sollten auch auf internationalem Parkett keine Zugeständnisse gegenüber Regimen wie dem iranischen machen. Aber welche Erfolge hat der Abbruch diplomatischer Beziehungen je erzielt?

Einige von Ahadis Thesen scheinen nur in der Theorie zu funktionieren. Würde unsere Gesellschaft wirklich freier, wenn wir den Kopftuchzwang in einen Enthüllungszwang umkehrten? Ein Strand in Nizza erscheint vor dem inneren Auge. Mich beschleicht das Gefühl, ob die Fragen, die ich mir stelle, nun besonders tolerant und weltoffen, oder jene „linken Reflexe“ sind, die Ahadi kritisiert.

Ein junger Mann möchte mit Ahadi dann noch über die Auslegung des Korans und der Scharia diskutieren. „Wenn man keine Todesstrafe fürchten muss, keine Morddrohungen erhält, dann kann man über die Interpretation diskutieren“, entgegnet Ahadi. Ein älterer Mann, der sich mir später als Kourosh vorstellt und als Kernphysiker in der Anti-Atom-Bewegung aktiv war, findet noch treffendere Worte: „Ob der Koran nun gut ist oder schlecht, wie man ihn auslegt, das ist nicht mein Bier! Menschenrechte sind mein Bier, der Koran interessiert mich nicht und ich sollte auch nicht dazu gezwungen sein!“.

Von Mina Ahadi bleibt der Eindruck einer Frau mit glasklaren Überzeugungen und manchmal zu einfachen Antworten. Ihre Appelle sind trotzdem nicht destruktiv, ihre Forderungen kommen ohne Hass aus. Trotz allem, was ihr widerfahren ist, hat sie sich einen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen bewahrt und scheint, ihre Mission gefunden zu haben. An diesem Abend wirft sie viele Fragen auf, auf die es keine leichten Antworten gibt. Allein die Möglichkeit einer so kontroversen Veranstaltung ist unserer freien, weitestgehend säkularen Gesellschaftsform geschuldet. Wenn Ahadi sagt, das sei ein Prinzip, das wir alle zusammen verteidigen müssen, will man ihr nicht widersprechen.

Zuerst erschienen auf: www.trailer-ruhr.de

Rezension zu „Ohne Haar und ohne Namen. Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück“ (Sarah Helm)

Als Synonym für die Vernichtung der europäischen Juden ist Auschwitz längst Teil unseres kollektiven Gedächtnisses. Das einzige Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück in Brandenburg blieb von der Holocaust-Forschung lange Zeit unbeachtet und ist auch heute weniger bekannt. Von 1939-1945 wurden hier je nach Zählung ca. 40.-50.000 Frauen getötet – durch Hunger, Kälte, Seuchen, Zwangsarbeit, drakonische Strafen, medizinische Experimente, Erschießungen, Gift und ab 1942 auch durch Gas. Leser*innen der „Lagerbiografie“ der britischen Journalistin Sarah Helm wird Ravensbrück als Chiffre für die systematische Vernichtung von Frauen während des Zweiten Weltkriegs durch die Nationalsozialisten im Gedächtnis bleiben.

Basierend auf subjektiven Erinnerungsfragmenten von Überlebenden aus ganz Europa, die Helm zu Anfang ihrer Recherche ausfindig machte und interviewte, wie auch anhand erhaltender Quellen schildert sie den Alltag im Lager, der steig unmenschlicher und unberechenbarer wird…

Zum vollständigen Text auf www.missy-magazine.de

Rezension zu „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ (Ulrike Herrmann)

Als vor Kurzem der Westdeutsche Rundfunk zum Funkhausgespräch unter dem Thema „Brauchen wir eine andere Demokratie?“ nach Köln lud, sagte Podiumsgast und CDU-Politiker Stephan Eisel voller Überzeugung: „Wir leben nun gerade in einem System, wo eben die Wirtschaft nicht alles machen kann, was sie will, sondern es gibt Grenzen dazu.“ Das Publikum reagierte mit Gelächter. Diese Anekdote steht exemplarisch für ein Gefühl, das bei vielen Menschen vorherrscht: Ob Finanzkrise, Panama Papers oder Euro-Rettungsschirm – die Wirtschaft ist ebenso allgegenwärtig wie komplex und arbeitet, so scheint es, nicht zugunsten unserer Gesellschaft, sondern einiger weniger Privilegierter.

Kurzum: Alle sind wütend auf die Finanzelite – aber keiner weiß genau warum, geschweige denn, ob und wie man dieses System ändern kann. Ulrike Herrmann, ausgebildete Bankkauffrau und Wirtschaftskorrespondentin der „taz“, schreibt dagegen an.

Zum vollständigen Text auf www.missy-magazine.de

Mein Pott 2016

Somebody’s gotta do the job: Sex wollen alle, Verhütung ist aber noch immer Frauensache

Hitzige Debatten werden um die Gleichberechtigung im Berufsleben geführt, wenn es z.B. um die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere geht. Doch während die Väter hier stärker partizipieren sollen und wollen, scheinen die Herren der Schöpfung beim Thema Verhütung nur dabei, statt mittendrin zu sein. Blickt man auf die Geschichte der Verhütungsmethodik des letzten halben Jahrhunderts zurück, liest sich diese zunächst wie die Fabel eines weiblichen Befreiungsschlages: beginnend mit der Zulassung der Anti-Baby-Pille 1960, fortgesetzt durch die Fristenregelung des Abtreibungsgesetzes Mitte der 1970er und ergänzt um die rezeptfreie Zulassung der „Pille danach“ durch die EU-Kommission Anfang 2015. Diese medizinischen Innovationen und gesetzlichen Liberalisierungen verschaffen Frauen mehr Souveränität über ihren Uterus, sind sinnvoll und fortschrittlich. Frauen haben aber nicht nur die Kontrolle, sondern tragen auch die Pflicht zur Verhütung meist allein, gerade in festen Beziehungen.

Laut einer Online-Umfrage der Zeitschrift Men’s Health 2014 wollen zwar 30 % der befragten Männer die Verhütung nicht der Frau allein überlassen, für mehr als die Hälfte (55 %) ist aber die Pille das Mittel „ihrer“ Wahl. Auch eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Verhütungsverhalten, die 2011 unter sexuell Aktiven zwischen 18 und 49 Jahren durchgeführt wurde, spricht dafür. Mehr als die Hälfte der Befragten beiderlei Geschlechts gaben die Anti-Baby-Pille als favorisiertes Verhütungsmittel an. Der männliche Wunsch nach Eigenverantwortung scheint vorhanden, besteht aber hauptsächlich darin, dass frau die Pille nehmen möge. Zu der subjektiv empfundenen Ungerechtigkeit kommen bei immer mehr Frauen medizinische Bedenken. Die hormonelle Verhütung greift aggressiv in den natürlichen Zyklus ein, kann starke Nebenwirkungen verursachen und über ein erhöhtes Krebsrisiko in Verbindung mit der Pille streitet die Medizin seit Jahren. In stark frequentierten Foren wie dem des Online-Frauenmagazins gofeminin häufen sich zudem Einträge zur Unverträglichkeit der Pille und der Wunsch nach natürlichen Alternativen nimmt zu. Biotrendwende und Hormoncocktail passen eben schlecht zusammen.

Doch was könnten Männer tun? Aktiv bleibt ihnen tatsächlich nur das Kondom oder die unumkehrbare Sterilisation, wollen sie nicht allein in das verantwortungsvolle Verhütungsverhalten der Frau vertrauen. Vorerst wird sich daran auch nichts ändern, das WHO-Forschungsprojekt für die Spritze für den Mann wurde bereits 2011 eingestellt. Die Gleichberechtigung ist, was Verhütung betrifft, noch am Anfang. Hier sollte die Medizin neue Wege finden – oder zumindest danach suchen. Bis dahin muss die Mehrheit der Männer vermutlich zunehmend mit Kondomen leben (lernen), denn sonst bleibt ihnen künftig vielleicht nur das einzige, 100% sichere Verhütungsmittel: die Enthaltsamkeit.

Zuerst erschienen unter: www.choices.de